Bad Soden am Taunus hat sich das Prädikat „Premium-Wohnstadt am Fuße des Taunus“ zugelegt. Und das mit Recht. Die Wohnqualität lässt kaum Wünsche für Bürger und Gäste offen. Man wohnt im Grünen, zur nächsten Autobahnauffahrt sind es dennoch weniger als 3 km, die City von Frankfurt erreicht man in einer Viertelstunde (mit der im Halbstundentakt verkehrenden S3 in 25 Minuten), zum Flughafen ist es mit etwa 20 Autominuten kaum weiter und das Maintaunus-Einkaufzentrum mit seinen 80 Fachgeschäften liegt praktisch vor der Haustür.

Bad Soden selbst steht dem mit einer gleich großen Anzahl von Einzelhandelsgeschäften und Boutiquen kaum nach. Etwa 80 gastronomische Betriebe, angefangen von der gut bürgerlichen hessischen Küche über die Balkan-, italienische, indische, chinesische und thailändische Küche über Kneipen, Bistros und Pubs aller Couleurs bis hin zur extravaganten Restaurants, zählt die Liste. Die meisten der Restaurants warten im Sommer mit einem einladenden Biergarten auf. Äppler (Apfelwein) ist das bevorzugte Getränk bei den samstäglichen Jazz-Konzerten am Quellenpark, hausgemachter Kuchen ist die Spezialität bei den Sonntagskonzerten im Alten Kurpark – beides in den Sommermonaten.

Sehen lassen kann sich auch das Freizeitangebot der ehemaligen Kurstadt, angefangen von mehreren Sonnenstudios, Fitness-Studios, einem grundsanierten Freibad (2006), ausgiebigen Wanderwegen und Joggingpfaden bis hin zur Möglichkeit, Tennis zu spielen oder zu reiten oder einfach in einem der vier Parks zu relaxen.

Die frühere Kurstadt hat auch das Gesundheitswesen geprägt. So findet sich in Bad Soden die wohl größte Ärztedichte in Deutschland, die durch das renommierte Kreiskrankenhaus noch ergänzt wird. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen zweifelsohne die vier Parks, von denen der Alte Kurpark mit seinem zum Teil über 100 Jahre alten Baumbestand und seltenen Exponaten aus der gesamten Welt weit über die Grenzen der Stadt hinaus fachkundige Besucher anlockt. Von den insgesamt 27 aus der Erde sprudelnden Quellen sind 11 erfasst und als Heilwässer anerkannt.

Neben einigen denkmalgeschützten Häusern, in den im 19. Jahrhundert in der Blütezeit der Kur zahlreiche Dichter und Komponisten logierten, laden viele liebevoll renovierte Häuser und nicht zu vergessen das „Hundertwasserhaus“ zu einem Bummel durch die Altstadt ein.

Ist Ihr Interesse geweckt?

Fotos von oben nach unten: Sodenia, Quellenpark, Jazzkonzert am Quellenpark, Sonntagskonzert im Alten Kurpark, Champagnerbrunnen, Hundertwasserhaus